CD-Player
Übersicht der Geräte auf dieser Seite: Toshiba ZR-X 50, Onkyo DX-100, Philips CD-104, Mission DAD 7000R, Hitachi DA-1000R, Sony SCHP 1002, Marantz CD 10, Philips CD 304, Philips CD 304 MK II, Sony Highend Playstation, Mikro Seiki CD-M2, Denon DCD 3300, Teac D-500 / P-500, Revox B 225, Teac DV-50, Sharp DX-500, Diatone DP-1000H, DJ vintage CD-Player, Sony CDP-102, Sony D-700, Marantz CD 94, CEC TL3 pure, Sony SCPH-1002 "Studio", Micro Seiki CD-M2 v. Günter Dietrich,weitere folgen..........nun folgt mal ein CD-Player aus der "Neuzeit", der CREEK Evolution 50 CD in einem Hörtest mit einer legendären Playstation aus England!....................... diesem Hörtest wird noch ein Aufeinandertreffen des Denon DCD 3300 sowie des Denon DCD CX3 mit dem Creek folgen. Darauf bin ich sehr gespannt.

Toshiba ZR-X 50 II
Eine Besonderheit dieser Gerätegeneration ist es, das das Laufwerd inkl. Laser fest mit der CD-Lade verbunden ist. Aus diesem Grund sind diese CD-Laden auch deutlich größer und massiver konstruiert. Dieses Duo ist in einem super Zustand. Display, Laufwerk alles Top. Die Klangperformance aus "Box" heraus unrevidiert und original ist bemerkenswert gut. Ohne Probleme kann der ZR-X50 mit einem revidierten Philips CD-104 oder einem ebensolchen Revox CD-225 klanglich mithalten!!

Onkyo DX 100 II
Auch wenn der DX-100 eine andere Gehäusebreite hat, so ist das Innenleben eigentlich dem des ZR-X50 absolut gleich. Beide Geräte können übrigens auch mit einem sehr sehr ordentlichen Kopfhörereingang punkten. Das Alleinstellungsmerkmal dieses DX-100 ist wohl die vermutlich bestgestaltete Front dieser Gerätegeneration! Außerdem hat er wohl das schönste Symbol der ganzen Hifi-Branche bzgl. einer eingelegten CD. Ein roter Kreis mit einem schwarzen Punkt in der Mitte, einfach genial!!

Philips CD104 + Mission DAD7000R
Eigentlich Brüder und doch nicht gleich. Ich habe den CD104 schon öfters in meinem Sammlerleben besessen und nach einer schönen Zeit des Musikhörens auch wieder abgeben können. Den Mission in der R-Variante dagegen habe ich nur einmal mein Eigen nennen können. Diesem Mission trauere ich ein wenig nach. Der Zustand war fast neuwertig, kaum zu glauben!
Das Duo wurde nach Hamburg....................

Hitachi DA 1000R
Um die technische Leistung von Hitachi zu würdigen möchte ich noch folgendes erzählen. Vor etwa 1 Jahr habe ich mein 3. Gerät zum Verkauf angeboten. Es wurde von einem freundlichen Herrn abgeholt. Er erzählte mir, dass er in der Entwicklungsabteilung eines sehr namhaften deutschen Highend-Hersteller von Röhrenverstärkern arbeitet und das sie gerne herausfinden möchten auf welcher technischen Grundlage Hitachi die Kanaltrennung in links und rechts vorgenommen hat. So viel dazu........

Sony SCHP 1002 HighEnd
Mit den Highenumbauten für das kompromisslose Musikhören haben die ursprünglichen Spielekonsolen von Sony nichts mehr gemein. Hier ist ein toller Umbau zu sehen, der mit einem aufwendigen Gehäuse und toller CD-Fach-Öffnung ausgestattet ist.
Das Gerät wurde in die Schweiz.................

Marantz CD 10
Der CD-10 ist ein Bollwerk. Tolle, superschwere Verarbeitung. Das Platinenlayaut ist eine Augenweide. Laufwerk, Chipsatz und die OPas, einfach alles top. In gepflegter Verfassung kaum zu schlagen und immer noch begehrt.

Philips CD 304 revidiert von KR Audio
KR Audio ist auch ein bekannter Name im Bereich der Modifikationen und den Geräten eine 2. Lebenzeit zu verschaffen. Hier eine schöne Arbeit bzgl. des CD-304, tolles verkupfertes Chassis, Austausch aller Kondensatoren, Platinenüberprüfung ggf. nachlöten inbegriffen, CD-Lade reinigen, neu einstellen, Laser neu justieren, Umgehung des Oversampling, super Netzkabel und neue Cinchbuchsen. Das alles zusammen ergeben einen sehr hörenswerten Philips CD-304!

Super schönes verkupfertes Chassis. Alle Baugruppen haben ausreichend Platz.

Sehr schöne Verkabelung und top verlegt. Saubere Arbeit würde ich sagen. Sehr schönes Gerät.

Als DAC TDA 1541 R1 ....
Ich hatte ausgiebigen Kontakt zu Audio Labs. Bei diesem Austausch sagte mir Audio Labs, dass sie sich nach langen Tests und Versuchen ganz bewußt für den TDA 1541 R1 entschieden hat, weil es für ihr Projekt die beste Performance geliefert hat. Im Übrigen hatte im diesem Testsetup auch ein TDA 1541 S1 das Nachsehen!

Das Millimeter genaue Versetzen einzelner Baugruppen schuf den Platz für eine perfekte inhouse Platzierung der Röhren und angrenzender Bauteile. Ein technisch extrem sauber und tiptop konstruiertes Gerät!

Philips CD 304 MKII mit Röhre von Audio Labs
Ich habe schon über viele Jahre mir einige Umsetzungen zum Thema Röhre in einem CD-Player angeschaut. Damit meine ich jetzt kleinere Firmen oder Einzelkämpfer, z.B. Lampiazator oder eben andere Hifiinthusiasten. Dabei ist auffällig gewesen, dass das zum Teil "wilde" Eingriffe darstellten sowie mit einem äußerst ruppigen Umgang bzgl. Gehäuse und der Verkabelung einherging. Das hat mich von diesem Thema abgeschreckt, bis mir eines Tages dieser CD-Player von Audio Labs aufgefallen ist. Dieses Projekt von Audio Labs ist absolut akribisch und von außergewöhnlich kundiger Hand umgesetzt worden. Die teils neue Platzierung der Baugruppen, die Auswahl von Filter und DAC, der Weg zur Entscheidungsfindung usw.. Man kann in diesem Zusammenhang von einem Meisterstück sprechen! Vielleicht eines der best umgesetzten Projekte zu diesem Thema.......... Gratulation an Audio Labs!

Mission DAD 7000R II
Wie oben schon erwähnt sind es ja Brüder. Der Philips CD104 und Mission DAD 7000. Aber das stimmt nur zum Teil. Der Mission hat sich ein ganz eigenständiges Erscheinungsbild gegeben, die CD-Lade hat einen leiseren Betrieb und der Mission hat das was sich Generationen CD104-Liebhabern gewünscht haben. Er hat im Original eine Fernbedienung!
Das Duo wurde nach Hamburg......

Highend Paystation
Mehr braucht man eigentlich nicht um richtig gut Musik zu hören. Im klassischen Gehäuse, schwarz lackiert, schlicht und ohne Schnickschnack. Hier in einer wunderschönen Umsetzung von Herrn Wunderlich!
Das Gerät wurde nach Italien.......

Mikro Seiki CD-M2 II
Dieser mystischer Player ist so legendär und weltweit äußerst selten anzutreffen. Als er 1988 von der Firma Audax in Australien auf den Markt gebracht wurde kostet der knapp 6000,-- australische Dollar und wog 22 Kg! Das waren gute 10 Kg mehr wie der technische Bruder Marantz CD 94. Der Einsatz von neuartigen Verbundmaterialien, gekapselte Opas für den XLR-Ausgang und Rosenholz waren einmalig. Bezogen auf die fast identischen Gerätemaße zum CD 94 ist mir kein anderer Player bekannt der solches Gewicht auf die Waage gestemmt hat. Auch wurde für damalige Verhältnisse ein ungeheurer Dynamikbereich angegeben. Das ist bei Marantz nicht ohne Wirkung gebleiben. Einige technischen Besonderheiten, die ihren Anfang bei Mikro Seiki nahmen, konnten man zeitversetzt später bei einigen hochwertigen Modellen von Marantz wiedersehen. Die Entwicklungsarbeit von Mikro Seiki war wegweisend.
Das Gerät wurde nach Kroatien .............
Denon DCD 3300 zzgl. einmaligem Sonderzubehör!
Alles an diesem CD-Player ist top. Er gehörte sicher in seiner Zeit zum Besten was man für Geld kaufen konnte. Im Übrigen, um das nur mal in Erinnerung zu rufen, auch deutlich besser bewertet als der allseits sehr geschätzte Marantz CD 94. Der Denon ist auch mit all seinen Zutaten ca. 6 Kg schwerer als der CD 94 und das merkt man in jedem Bereich.
Hier in einem fast neuwertigen, gepflegten und in Teilen revisionierten Zustand, mit Rechnung vom Erstbesitzer! Super Gehäuse und Verarbeitung, aufwendiges Laufwerk, getrennter analoger und digitaler Bereich, hochwertige Anschlüsse usw. Natürlich sind BDA und eine umfangreiche Serviceanleitung ebenfalls beiliegend. Anscheinend wurde wohl von Denon vereinzelt speziellen Hifi-Händlern zur Veranschaulichung der Qualität des Spitzemodells DCD 3300 ein umfangreicher Material- und Teile-Koffer zur Verfügung gestellt. In dem Koffer befindet sich eine Kurzanleitung, eine normale CD-Lade und die CD-Lader vom 3300er. Dann ein komplettes Laufwerk mit Subchassis! Ein Gerätefuß, eine Leiterplatte und eine Metallkugel, mit der die Absorbierung äußerer Einflüsse auf das Laufwerk und Subchassis überprüft werden konnte. So etwas habe ich bisher noch bei keinem anderen CD-Player überhaupt gesehen, vermutlich einmalig! Diesen Player gibt es heute auch noch relativ "häufig" zu kaufen, aber wohl keinen mit diesem perfekten Zubehör!





Teac D500/P500 revid. von 7 Note Audio
Teac-Geräte der gehobenen Kategorie haben eine ganz eigene Ausstrahlung, etwas erhabenes. Das VRDS-Laufwerk und der DAC-Wandler sind im original und in der richtigen Anlagenkette, kaum zu toppen. Hier sehen sie ein besonderes Duo. Sowohl das Laufwerk wie auch der Wandler sind von einem Hifi-Extremisten aus Italien überarbeitet worden. Herr Ersetti hat eine wunderbare Klangmaschine daraus gemacht. Als besonderes Highlight kann man u. a. neben den 2x TDA 1541 S1 die Operationsverstärker von Burson Audio Variante V5 ( orange )im Ausgang nennen, die das mögliche Klangpotential nochmal anheben.
Aber es kann auch sein, dass sich Herr Ersetti noch einmal mit einem Teac Duo befasst, was er aus persönlicher Vorliebe für dieses Duo auch immer wieder mal macht. Ganz grundsätzlich setzt er aber auch viel weitergehende Projekte um, die eindeutig im absoluten Highend-Bereich anzusiedeln sind! Ob das spezielle Dacs oder sehr speziell abgestimmte Kabel sind, das ist für ihn eine Leidenschaft. Wer sich also gerne in diesem Bereich bewegt, dem kann ich Herrn Ersetti nur wärmstens empfehlen!




Hitachi DA-1000 / DA-1000R II
Als die ersten CD-Geräte für den Endverbraucher auf den Markt kamen, war Hitachi die Firma der Stunde! Es wurden unzählige Geräte umgelabelt für andere Hersteller produziert, damit diese auch einen CD-Player im Programm haben konnten. Das war dann sozusagen ein Klon des DA-1000. Technisch war zum damaligen Zeitpunkt wohl nur Hitachi in der Lage hochwertige Produkte in diesem neuen Bereich zu fertigen. Der DA-1000 war extrem wertig konstrukiert. Platinen waren im Steckkartenprinzip angeordnet und ein wertiges Gehäuse. Die Variante DA-1000R war nur Hitachi vorbehalten. Diese Version hatte immer auch einen zusätzlichen variablen Ausgang, man konnte die Netzspannug wählen. Auch wurden dort weniger Kondensatoren verbaut und die OPAs waren schon damals bei der R-Variante von Burr Brown! Mir liegt sowohl eine komplette Bedienung- und Serviceanleitung vor. Besonders freut mich, dass ich auch eine erweitere zusätzlich Anleitung habe, die die einzelnen Upgrade-Maßnahmen und den Zeitpunkt dokumentieren. Das besitze ich sonst von keinem anderen Gerät!
Die Einstufung zu Kategorie II erfogt momentan nur wegen der technischen Gesamtleistung in der Geburtsstunde der kommerziellen CD-Player. Der Hitachi ist augenblicklich wieder häufiger auf dem Markt zu sehen. Was im Übrigen ja auch ein Zeugnis darüber abgibt mit welcher Qualität das gute Stück damals gefertigt wurde.

Revox B-225
Rein technisch gesehen, kann man über Renox nur staunen, wie konsequent sie ihre Geräte konstruiert haben. Tolle Schalter, etwas eigenwillige Bedienung, aber technisch absolut kompetent und Herr der Lage, was für eine Gerätegerneration.
Das Gerät wurde nach Südkorea.......

TEAC DV 50 die Legende
Zum DV 50 habe ich eine besondere Verbindung. Mit diesem Gerät ist mir zum ersten mal bei einem ausgiebigen Hörtest bewußt geworden wie gut alte Vintage CD Spieler revisioniert sein können. Nun das Ganze hat sich wie folgt zugetragen. Ich war damls gerade stolzer Besitzer des DV 50, ein knapp 20 Kilo schwerer und um die 5000,-- Euro teuerer ( Ladenpreis) sowie best bewerteter Multiplayer. Der Verkäufer von den Acendo C5 schickte mir nur zum testen den Philips CD 104 revisioniert und ohne oversampling gleich mit den Lautsprecher zusammen. Nun ich dachte, mensch was soll da schon rauskommen, als ein klarer Sieg für den DV 50? Aber weit gefehlt: Im vergleichbaren CD-Normalbetrieb spielte der kleine CD-104 den großen DV-50 mit einer hochdynamischen und frischen Darbietung förmlich an die Wand! Man konnte den Eindruck gewinnen, dass gerade jemand den Vorhang zwischen dem Publikum und der Bühne aufgezogen hatte! Für mich und meine Sammelleidenschaft war das eine bewußtseinserweiternde Erfahrung, die den Schwerpunkt meiner Sammlung geprägt hat.
Das Geräte wurde nach Montevideo....

Gut möglich, dass der Sharp das Plattenteller-Laufwerk besitzt, mit der aufwendigsten Konstruktion dieser Gerätegeneration! Sehr massiv und komplex!

3x Sharp DX 500, 1x in Funktion mit Zebranogehäuse unten, 2 x Spendergerät. Die zwei Spendergeräte hab ich an einen begeisterten Hifi-Sammler aus Rumänien mit Kopie der kompletten Serviceanleitung verkauft.

Sharp DX 500 extrem rar III
Der Sharp gehört auch zur ersten Generation der CD-Player mit Plattenteller-Laufwerken im neu aufkommenden Konsumerbereich. Sehr aufwendige Verarbeitung, hohes Gewicht, ein riesiger Trafo außerhalb vom Gehäuse auf der Hinterseite, Platinen die fast die Größe der gesamten Grundfläche des Gerätes einnehmen. Mit an Bord ist auch ein sehr brauchbarer Kopfhörereingang und ein Display mit der vielleicht schönsten Darstellung von Ziffern überhaupt! Super exakt, perfekte Helligkeit und stilvolle Farbgebung! Dieses Gerät habe ich an einen freundlichen Mann verkauft, der sich damit die Hifi-Leideinschaft seines Vater in Erinnerung rufen wollte.

Diatone DP-1000H III
Dieser CD-Player ist wohl noch viel seltener anzutreffen wie z.B. ein Mirko Seiki CD-M2 und das will schon was heißen. Nie für den europäischen Markt vorgesehen ist er vermutlich nur einen kurzen Zeitraum für Japan gefertigt worden. Allerdings schmälert das in keinster Weise die technische Leistung die hinter diesem Projekt für Diatone gestanden hat. Auf die Gehäusehöhe von nur 60 mm sind eine Vielzahl von technischen Lösungen gefunden worden. Es wurden hochwertige Materialien eingesetzt. Stahl, Alu, Plexiglas und Kupfer! Oder z. B. der Boden, der ist nicht einfach klappriges dünnes Blech, sondern eine tiefgezogene Wanne, die noch mit einem Sonderlack versiegelt worden ist. Es musste auch eine spezielle Balkenmechanik für den CD-Betrieb konstruiert werden, damit diese einwandfrei ihren Dienst verrichten konnte. Auch die Gerätefüße, die das Gehäuse durchdringen und als Basis für aufzusetzende Geräte fungieren können, einfach genial! Das eingesetzte Aluminium ist tip-top eloxiert und perfekt mit einer super sauberen blanken Fase versehen. Wenn man sich diesen Player aus den Nähe betrachtet, kommt man verwundert ins staunen. Das Ergebnis kann getrost als exzellent beschreiben werden, auch weil sich Diatone in erster Linie einen sehr guten Namen im Bereich Lautsprecher erarbeitet hat. Ich nehme mal an, das die Ingenieure von Diatione mal ein Statement zu diesem Bereich abgeben wollten. Das ist ihnen mit Barvur gelungen! Streich- und Blasinstrumente machen mir u.a. sehr viel Freude mit dem dp-1000h von Diatone.
Wieder ein Gerät wo die Beschreibung selten nicht ganz zutrifft. Augenblicklich, stand heute, ist nur ein einziges Gerät weltweit verfügbar!

Die vergoldete Cinchbuchsen sind bei diesem Gerät keine Show. Selbst bei dieser Gehäusegröße fährt über einen ausgeklügelten Mechanismus eine CD-Lade aus! Dieser kleine CD-Zwerg liefert ein klangliches Feuerwerk ab!

Die super exakte Flüssigkeitskristallanzeige ist mit ihrer dezenten Beleuchtung eine Freude anzuschauen. Eine Kopfhörerbuchse ist auch noch mit an Bord.

Sony D-700 / D-170 III
Der D-700 war mir eigentlich nahezu unbekannt. Als ich bei einem Sammler einige sehr alte CD-Player abgeholt habe, konnte ich dieses Gerät zum ersten mal in einer Anlagenkette sehen und natürlich hören. Von der Gehäusegröße darf man sich nicht täuschen lassen, weil es nämlich kein Discman ist, sondern ein von Sony als vollwertiger CD-Player im kompaktesten Format entwickeltes Gerät mit einem sehr guten ausgewachsenen Klangpotential! Das hat mich bei dem Hörtest am allermeisten erstaunt.
Der D-700 wird seiner Zeit handverlesen in der Forschungs- und Entwicklungsabteilung von Sony auf das Sorgfältigste mit den besten Komponenten gefertigt worden sein, weil es eine Serienfertigung zu diesem Zeitpunkt so noch nicht gegeben hat und Sony wohl auch auf dem Höhepunkt seiner Schaffenskraft gewesen ist. Es hat viele Jahre gedauert bis ich ein solches Gerät in meiner Sammlung aufnehmen konnte, weil es so so rar ist.
Auch bei diesem Gerät trifft die Bezeichnung rar nicht ganz zu. Augenblicklich ist, stand heute, weltweit kein einzig vollfunktionsfähiges Gerät verfügbar!

DJ vintage CD-Player custommade
Dieses Set ist so ungewöhnlich, rar und besonders in der heutigen Zeit, dass es auf jeden Fall wert ist darüber zu berichten. Es handelt sich um 2 identische CD-Player, die zum schnellen Abspielen von CDs für Verandstaltungen oder DJs custommade konstruiert wurden. Möglicher Weise sind es sogar Einzelstücke. Gehäuse, Verschraubung, die Bauteile im Innern sind sehr sorgfältig plaziert, auch für diesen Einsatz entsprechend ausgewählt und von sehr kundiger Hand aufgebaut worden. Die großen leuchtenden Zahlen an den Displays sind die Show schlechthin. Die CDs werden mittels einses magnetischen Puks perfekt gehalten. Rechts der Schieberegler dient zum Verändern der Geschwindigkeit. Es sind sehr schnelle Titelwechsel möglich und insgesamt 20 Direkttasten mit an Board. Das Bedienen dieser Geräte macht einen riesen Spaß!




Sony CDP-102 revid. von Günter Dietrich II
Als Nachfolger des legendären CDP-101 lag die Messlatte in der Hifi-Gemeinde sehr hoch, weil dieser bis heute eine große Schar Liebhaber um sich versammelt. Super schwere Verarbeitung, eine für die Ewigkeiten gebaute CD-Lade , super edele Bedienelemente usw.. Aber die Ingenieure von Sony haben bei dieser Neuentwicklung ihre Hausaufgaben gemacht und man kann ohne Übertreibung von einem Geniestreich sprechen. Der CDP-102 ist absoluter Geheimtipp der mit einer Fülle technischen Lösungen aufwarten konnte. Mir ist vor vielen Jahren ein solches Modell wegen seines sehr sehr guten Zustandes in Amerika aufgefallen und ich habe es aus reinem Interesse gekauft. Als ich das Gerät dann in Empfang nehmen konnte war ich noch mehr über die gefühlte Qualität erstaunt. Nicht ganz so "übertrieben" wie beim CDP-101, aber in jedem Fall sehr ordentlich. Mit ein wenig Hingabe und Fürsorge kann man hier den Wolf aus dem Schafspelz lassen. Zu den Details: Wertiges Metallgehäuse, die CD-Lade arbeitet super schnell, leise sowie verschleißarm und liest die CD-Titel in Windeseile ein, auf dem Level eines Marantz CD 94. Auf das Wesentliche beschränkend konnte der Trafo im Gehäuse einen Platz finden und die Platinen nur so groß wie technisch eben notwendig, ohne Schnickschnack, aber die eigentliche Sensation ist, das Sony diese Geräteserie das elektromagnetische Top-Laufwerk BU1 aus der damaligen Highend-Klasse spendiert hat. Das dürfte ein Novum in der Hifiindustrie darstellen! Günter Dietrich hat mir hier das Gerät revisioniert mit den üblichen Arbeiten. Allerdings arbeiten Operationsverstärker im Eingang von BurrBrown und im Ausgang von Burson Audio V5! Günter Dietrich war von dem Klangpotential mehr als überrascht! Ich kann ihm nur zustimmen. Sollten sie mal ein sehr gut erhaltenes Gerät finden und im Anschluss eine Revision vornehmen könnten sie den Vintagegrößen im Fullsize-Gehäuse einen ordentlichen Schrecken einjagen..........großes Kino!

Sehr aufgeräumtes Gesamtbild. Auf das Wesentliche beschränkte Bauteile ohne Schnickschnack. U.a. durch erneurten Operationsverstärker spielt dieser Player auf einem ganz anderen Level!

Dieses Gerät, aus Amerika, ist in einem kaum zu glaubenen neuwertigen Zustand. Die Gebrauchsspuren könnten auch Lagerspuren sein. Ich habe noch nie ein Gerät dieses Jahrgangs besessen, welches ein solch schönes Erscheinungsbild gehabt hat!

Wie bei solchen Arbeiten üblich wurde der Player u. a. komplett zerlegt, alle beweglichen Teile gereinigt sowie neu eingestellt und der Laser neu justiert. Platinen wurden auf schadhafte Stellen überprüft und nachgelötet. Alle Riemen wurden durch die blauen von Nanocamp ersetzt. Eine Tenlab-Clock, eine Kaltgerätebuchs und neue Cinchbuchsen wurden eingesetzt usw..

Natürlich wurden unzählige Kondenstoren ausgetauscht und bei der Erneuerung auf besonders audiophilen Varianten wert gelegt. Als die absolute Spitze der Umbaumaßnahmen sind 4x Burson Audio Operationsverstärker im Ein- und Ausgang eingesetzt worden sowie ein sagenumwobener DAC zusammen mit einem Modul von Nanocamp zum besseren auslesen des Shiftregisters!
Ein echter TDA 1541 S2 double crown!
So einen CD 94 wird es wohl nicht noch einmal geben!

Marantz CD 94 revid. von Günther Dietrich für Günther Dietrich.....eigentlich! the one and only II
Dieser CD 94 ist mit allem ausgestattet worden was technisch machbar und dem Klangpotential dienlich gewesen ist. Mein guter Hifi-Freund ist leider im August 2023 verstorben. Ich möchte hier an dieser Stelle noch mal an ihn sowie an seine großartigen Arbeiten an den Geräten und seine / unsere große Leidenschaft für Vintagegeräte erinnern. In diesem Fall sollte das Gerät eigentlich in seinem Besitz bleiben. Nach kurzer Bedenkzeit konnte ich das Gerät von ihm erwerben. Nach diesem CD 94 hat Günter mir über einen Zeitraum von mehr 15 Jahren sicher noch 4-5 weitere CD-Player revidiert. ( 2x Philips CD-104, 1-Philips CD-304 und noch einen Marantz CD 94 in schwarz) Ich habe ihn als Person, sein Können sowie die ausgeführten Arbeiten außerordentlich geschätzt!

CEC TL3 Pure die Avantgarde III
Diese Geräteserie wurde etwa von 1995- 1999 gebaut. Als der TL3 in Deutschland erschienen ist kostete er 7 000,-- DM und das vor 25 Jahren! Die japanische Firma CEC stellt auch heute noch sehr angesehene CD-Laufwerke und CD-Player her. Es werden auch nach wie vor eigens entwickelte Riemenlaufwerke in die Geräte heutiger Generationen eingebaut. Technisch sind diese besonders und es immer wert sich einmal ein solches Gerät in aller Ruhe anzuhören. Mir macht mein TL3 Pure viele Freude und ich höre sehr gerne mit diesem Gerät meine Lieblings-Cds.
Dieses Gerät wurde gerade nach Australlien verkauft und war, stand heute, das weltweit einzig verfügbare Modell!

Das Anschlussterminal des CEC ist wertig und aufgeräumt, XLR, Cinch und ein optischer Ausgang......was brauchte man von 25 Jahren mehr?

Bei geöffnetem Deckel ergibt sich ein schöner Blick auf das Laufwerk und den 385 Gramm schweren Puk, auch Stabilisator genannt. Der Riemenantrieb vereint den geräuschlosen Betrieb des Laufwerks und vermeidet auf brillianter Weise ständige Servokorrekturen. Das erzeugt ein warmes, ruhiges, hochauflösendes und analytisches Klangbild vor einem absolut ruhigem Hintergrund. Man beachte auch die unglaubliche Wandstärke des oberen Gehäuses (Vollaluminium), damit das aufwendige Riemenlaufwerk ohne äußere Störungen seinen Dienst einwandfrei verrichten kann.
Sony SCPH 1002 " Studio "
Diese Playstation kommt aus England, wurde von einem Hifiinthusiasten neu aufgebaut. Nun wird der eine oder andere Vintageliebhaber sicher einwänden, dass das nichts neues ist, sondern eher altbekannt. Sicher, vor einigen Jahrzehnten ist Hifinerds eher zufällig in den Sinn gekommen, dass man mit der Playstation auch ganz hervorragend Musik hören kann. Daraus hat sich dann, ähnlich wie bei den bekannten Philips Geräten u.a. 104 - 304, eine eingeschworene Niesche mit Hifi-Fans eben dieser Geräte gebildet.
So weit so gut, nur in diesem Fall ist Herrn Gannoshyn in jahrelanger akribischer "Feldsuche" eine wirkliche Weiterentwicklung bzgl. der Klangentfaltung gelungen. Erfahrungen mit einem Gleichgesinnten teilend, konnte die Entwicklung an der Playstation seinen Lauf nehmen und ein neues Kapitel aufgeschlagen werden.
Die Variante "Studio" stellt ein Einzelstück dar. Sie ist als Entwicklung aus verschiebenen anderen Ausbaustufen hervorgegangen. Das Ziel hierbei bestand darin, die final bestmögliche Ausbaustufe herzustellen, die im ursprünglichen Gehäuse Platz findet und machbar ist!
" Egal, welchen Aufwand das auch bedeutet!"
Bevor ich dieses besondere Gerät in Empfang nehmen konnte, ging ein intensiver Austausch über Monate voraus. Ich möchte hier noch einmal Herrn Gannoshyn für seinen unermüdliche Informationsaustausch und seine schier unendliche Geduld bedanken.
Meine bisherigen Erfahrung mit Hifi-Playstations waren grundsätzlich positiv, wie ich ja bei zwei Geräten der Vergangenheit hier auf der website beschrieben habe.
Zu den Eigenschaften der anderen Geräte gehörte ein sich auf die Mitte fokusierendes atmosphärisches wunderschönes Klangbild. Da ich grundsätzlich eine breitere und tiefere Bühne auch sehr hörenswert finde, war meine Sorge, dass die Auslegung der "Studio" doch zu nah am eigentlichen Original ist. Herr Gannoshyn konnte meine Bedenken ausräumen.
Die "Studio" hat genau in diesem Bereich eine Metamorphose vollzogen. Eine breite, räumliche sowie mit großer Tiefenstaffelung versehene Darbietung kann als das Ergebnis der Mühen beschrieben werden. Hinzu kommen die betörend schönen sowie authentischen Klangfarben, ein Erlebnis!
"Blech- und Streichinstrumente, körperhafter Bass, Tasteninstrumente.........Räumlichkeit Tiefe, alles da, was das Herz begehrt!"
Für Liebhaber genau dieser Gerätegattung könnte diese Interpretation eine bewußtseinserweiternde Erfahrung darstellen.
Für interessierte Hifi-Liebhaber gibt es noch Alternativen. Herr Gannoshyn baut von Zeit zu Zeit auch mal wieder ein Gerät der Referenzserie! Diese Geräte unterscheiden von der "Studio" darin, dass die Playstation in ein komplett neues Gehäuse aufgebaut wird. Durch den größeren Platz im Gehäuse wird das eine oder andere technische Detail anders umgesetzt, sodass wieder eine spannende Variante der Playstation enstehen kann.
Auf ebay finden man unter ALUCARDANAEL von Zeit zu Zeit Geräte von Herr Gannoshyn!





Micro Seiki CD-M2 revisioniert von Günter Dietrich "................ das einzige Gerät seiner Art!"
Zu Micro Seikis CD -M2 habe ich, wie u.a. im Text oben beschrieben, eine ganz besondere Beziehung. Für meinen ersten CD-M2 habe ich mich in einen Nachtzug gesetzt um diesen persönlich im Norden an der Küste unserer Republik abzuholen. Die Erscheinung, das Gewicht, die Materialien, irgendwie nicht von dieser Welt! Der Klang war natürlich über Cinch wie man das von einem CD 94 gewohnt war, sehr sehr ordentlich, ohne Fehl und Tadel. Mir fiel ein Artikel ein, in dem von einem unglaublichen Dynamikumfang des CD-M2 die Rede war, wenn man ihn u. a. über die XLR-Ausgänge anschließt. Ich besorgte mir entsprechende Kabel und was ich dann zu hören bekam, ließ mich nur noch staunen. Es hat einfach der Wahrheit entsprochen und war keine Übertreibung.
Nach den damaligen Pressemitteilung über die Eigenschaften des CD-M2 werden sie bei Marantz die Augenbraun hochgezogen und ungläubig den Text gelesen haben. Tatsache ist wohl, dass Micro Seiki seiner Zeit wohl, bezogen auf den Einsatz von neuartigen Materialien u. a. aus dem Flugzeugbau, sowie deren Anwendung und Mix im Gerätebau, meilenweit voraus war. Später konnte man zeitversetzt bei Marantz einige der technischen Inovationen von Micro Seiki bei den Highend Geräten wiederfinden, die ihren Ursprung bei Micro Seiki hatten.
Günter hat sich über 2 Jahrzehnte ein äußerst fundiertes Wissen bzgl. vieler Vintagegeräte angeeignet. Zum einen bezog sich das auf die Instandsetzung der Geräte, sodaß diese fit für eine 2-3 Lebenszeit waren und zum anderen wurden den Geräten technische Feinheiten verordnet, die ganz offensichtlich darauf zielten, die Klangperformance stetig zu verbessern. Auf diesem Gebiet gab es wohl niemanden, dem Günter diesbezüglich etwas vormachen konnte!
Für mich schließt sich nun der Kreis auf der Suche nach dem perfekten Klang. Das Foto rechts unten zeigt ein Gerät von Günter, etwa vor 4 Jahren, an dem er ebenfalls, wie Mikro Seiki, mit großen gekapselten Ausgangsübertragern experimentiert hat und vom Ergebnis sehr angetan war. Für ihn war es dann vermutlich nur eine naheliegende Überlegung, sich einmal einem CD-M2 anzunehmen und diesem Gerät die final bestmöglichen technischen Feinheiten, die er in seinen jahrzehntelangen Arbeiten herausgefunden hat, zukommen zu lassen!
( u. a. CDM 1, no oversampling, Modul von Nanocamp zum besseren Auslesen des Shiftregisters, insg. 8 Burson Audio Ops, 1541 TDA S2 aus dem legendären Marantz CD 7 und vieles vieles mehr)
"Man sollte unbedingt viel Erfahrung mit dem Musikhören haben und über eine entsprechend sehr gute Anlage verfügen. Erst dann kann man vermutlich überhaupt das Level richtig einschätzen, welches Günter mit diesem Gerät sowie mit seinen Arbeiten daran erreicht hat. Für mich persönlich ist nicht mehr, aber auch nicht weniger, als das beste Gerät mit dieser Technik markenübergreifend entstanden, eine Allzeitreferenz, die ohne zeitliches Limit, dieses und das kommende Jahrzehnt ohne irgendwelche Probleme aufspielt und das auf eine spektakulär audiophile Weise!"

Hier sind die unglaublichen Materialien von Micro Seiki zu sehen. Dicke Kompoundmaterialien (aus dem Flugzeugbau) am Boden und beim Deckel, seitlich die massiven Rosenholzteile, sowie die sehr speziellen Gerätefüße, beidseitig verwendbar, sehr hochwertige Cinchbuchsen und noch XLR-Anschlüsse in Reinsilber!

Auf diesem Foto ist zu erkennen, dass Günter ab einem bestimmten Zeitpunkt, erst die letzten Jahre, mit großen gekapselten Ausgangsübertragern experimentiert hat und von diesem technischen Detail sichtlich fasziniert war. Hier zu Testzwecken an einem Philips CD 104 zu sehen (Foto im Original von Günter Dietrich).

CREEK Evolution 50 CD ca. 2016
Von dem markentypisch gewohnt schlichten Auftreten des Creek Evolution 50 CD sollte man sich nicht täuschen lassen. Dieses Gerät hat es faustdick hinter den schlichten"Löffeln"! Der 50 CD wurde mehrfach empfohlen und zudem noch als "best buy" beschrieben. Das bedeutet, dass sie auch gerne das 2-3 fache an Geld ausgeben können, aber dafür keinen besseren CD Player finden werden. Creek selbst spricht im Übrigen von einem DAC mit CD-Laufwerk. Das ist soweit auch richtig, weil das Gerät noch über Funktionen und Anschlüsse verfügt, die man gerne bei Vorverstärkern sieht. Dadurch ist es ein multifunktionales Gerät mit einem ebensolchen Einsatzgebiet.
Die Klangperformance lässt alle auf meiner Website gezeigten CD Player bei weitem hinter sich. Außer den modifizierten CD 94 von Marantz, die modifizierte Playstation SCPH 1002 " Studio" und den modifizierten Mirco Seiki CD M2. ( seit dem neusten Test ist auch Denon DCD 3300 mit in diesem erlauchten Kreis!)
Als kleine Sensation möchte ich anmerken, dass die Playstation auf dem Level des Creek bestehen konnte, Wahnsinn eigentlich! Sie hat den Creek nicht übertroffen, sondern mit ihrem eigenen klanglichen Charakter und der entsprechenden Performance ein statement abgegen!
Schöne Grüße zur Insel an Herr Gannoshyn! Tolle Arbeit!
Für diesen Test habe ich mir ein Schallpegelmeßgerät zugelegt, um die unterschiedliche Ausgangsdynamik ausgleichen zu können. Unten auf dem mittleren Bild sind die 3 CDs zu sehen, die ich für diesen Hörtest herangezogen habe.
Die Ausgangsdynamik ist bei der Playstation um etwa 3 db niedriger als bei dem Gerät von Creek. Der Klang der Playstation ist aber auch substanziell beeindruckend gut, nur ein wenig leiser. Aus diesem Grund kann man ohne Bedenken die Anpassung über die Lautstärke vornehmen.
"Wer noch gerne CDs hört und sich auf der Suche nach einem außergewöhnlich guten CD-Player für einen sehr fairen Kurs befindet, sollte sich unbedingt den Creek Evolution 50 CD näher anschauen und zuschlagen, solange es das Gerät noch zu kaufen gibt!"




Rückseite beider Geräte
Hier zeigt der Creek, dass er aus einer neuen Generation stammt und fit für die heutigen digitalen Notwendigkeiten ist, sofern man diese unbedingt benötigt.

Rückansicht beider Geräte
Der Denon zeigt eine ganze Reihe von hochwertigen Anschlüssen.

Creek Evolution 50 CD / Denon DCD 3300
Der neuzeitliche Creek gegen einen Vertreter der alten Garde, der vermeintlichen oft beschworenen " goldenen" Zeit. Nun die allgemeine Erwartungshaltung spricht ja ohne Unterbrechnung vom technischen Fortschritt, also vermutlich auch von neuen klanglichen Offenbarungen. Wir werden sehen, wie es damit nach dem Aufeinandertreffen bestellt ist.
Rein formal kann ich diese beiden Geräte nur im CD-Betrieb vergleichen, die weiterführenden Funktionen und das mehr an digitalen Schnittstellen des Creek ist der Neuzeit geschuldet, ist aber für das reine Klangpotential bei diesem Test unrelevant. Also hören wir uns die beiden CD Geräte in Ruhe an.
Ich habe ja schon in der Vorstellung des Creek von den tollen und allseits gelobten Fähigkeiten berichtet und dem gibt es auch nichts mehr hinzu zu fügen. Jetzt stellt sich nur die Frage, wie sich der Denon schlägt. Dazu war das Doppel-CD-Album von AYA genau das Richtige, um den Playern auf den Zahn zu fühlen .
Der Creek ist wie schon im eigentlichen Artikel über das Gerät geschrieben, klanglich faszinierend und sicher jederzeit eine Empfehlung wehrt. Wenn man das absolut kleinste Haar in der Suppe finden möchte, könnte man je nach Musikgeschmack anführen, dass das tiefe Fundament etwas ausgedünnt ist. Nur das wir uns da richtig verstehen. Das ist Jammern auf ganz ganz hohem Niveau. Der Denon, dessen Verarbeitung dann doch noch einmal auf einem guten Stück höherem Level liegt, kann in allen Bereichen dem Creek Parolie bitten, er übertrifft ihn nicht, aber erfällt auch nicht zurück! Das ist auf jeden Fall mal eine Ansage.
Das Erstaunlichste ist aber, dass er gerade in dem Bereich, also dem tiefen Fundament, eine Schippe darauf legen kann. Das ist Außerordentlich!
Die Empfehlung im Artikel zum Creek bleibt natürlich bestehen. Allerdings wer auf die zusätzlichen Funktionen vom Creek verzichten kann und wem es rein um die Klangperformance im CD-Bereich geht, könnte im Denon die evtl. besser passendere Option finden.
Mein Vorschlag wäre: "Auf jeden Fall nach dem Creek Ausschau halten und wenn sich mal ein revisionierter Denon DCD 3300 anbietet, vielleicht zugreifen..............."